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Eine aktuelle Studie der FH Bonn-Rhein-Sieg im Auftrag der Ranking-Community woobby.com
hat 46 Startups der Web 2.0-Ära zu ihren Erfahrungen bei der Vermarktung ihrer
Website befragt. Darunter waren Unternehmen mit ganz unterschiedlichen
Angeboten wie beispielsweise amiando.de, blog.de, mymuesli.de, sevenload oder
verwandt.de.
Die
Ergebnisse zeigen: Um ein relevanter Spieler im Wettbewerb um die sprudelnden
Online-Werbemillionen zu werden, muss zuerst einmal kräftig in Reichweite und
Bekanntheit der Websites investiert werden. Über 300 Web-Startups wurden in
2007 gegründet. Aber die Vorstellung, dass im Internet alles kostenlos ist, so
auch der Erfolg für junge Gründer, erweist sich als Illusion. Das Zauberwort “Viral“
hilft nur in den seltensten Fällen. Das Marketing für eine neue Website, also
zu Beginn Bekanntheit und Reichweite aufzubauen, ist ein hartes und vor allem
auch teures Geschäft. Die Befragung ergab, dass die Startups hierfür
durchschnittlich ein Drittel ihrer Mitarbeiterressourcen einsetzen und fast 40
Prozent der gesamten Kosten auf diesen Posten entfallen.
Zwei
Drittel des Kommunikationsbudgets werden in Online-Maßnahmen gesteckt, weil
diese deutlich besser messbar sind. Außerdem ist bei knappem Geld die Wirkung
von Marketingmaßnahmen Entscheidungsfaktor Nr. 1 bei der Verteilung von
Ressourcen. Die Kosten, um 100.000 Besucher pro Monat zu gewinnen, werden von
den befragten Firmen mit durchschnittlich 14.500 Euro beziffert. Die von allen
Startups ersehnte “kritische Masse“ an “registrierten Nutzern“ wird nach
Einschätzung von 70 Prozent der Unternehmen spätestens bei 50.000 Mitgliedern
erreicht. Über 150.000 Euro, so die Einschätzung, koste demnach das Gewinnen
dieser “kritischen Masse“, dies entspricht ca. 3,10 Euro pro Nutzer.
Mundpropaganda
wird dabei von den Internet-Startups. als das mit Abstand wirkungsvollste
Marketing-Instrument angesehen. Nur: Viralität kann sehr schwer gezielt
produziert werden. Wichtige Marketingtools sind außerdem
Suchmaschinenoptimierung, Keyword Advertising und PR. “Die meisten Startups
haben damit positive Erfahrungen gemacht“, so Thomas Goette, Geschäftsführer
von woobby. Mit der Wirksamkeit von Newslettern - obwohl von fast 90 Prozent
der Startups eingesetzt – sind die Internetunternehmen jedoch nur begrenzt
zufrieden.
Den größten
Teil des Online-Budgets (24 Prozent) investieren die Firmen in
Keyword-Advertising, gefolgt von Bannerwerbung und Affiliate Marketing (jeweils
13 Prozent). Ein Viertel des Offline-Budgets wird für PR ausgegeben,
Investitionen in Messen und Ausstellungen sind der zweitgrößte Offline-Posten
(15 Prozent). Kaum Wirkung zeigt hingegen der Einsatz von Werbung und PR im
Radio. Der Medienbruch ist hier zu groß. Auch die von vielen Startups so
geliebten Flyer (weil billig, bunt und vielfältig einsetzbar) werden fürs
Marketing als wenig effizient beurteilt.
Fazit der
Studie: Der Wettbewerb im Netz ist intensiv. Um eine attraktive reichweiten-
und mitgliederstarke Werbeplattform zu werden, bedarf es hoher
Vorabinvestitionen und einer guten Planung beim Einsatz der knappen Mittel in
einem Startup.
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yasni hat aktuell 1,5 Mio. unique User/Monat (im Februar - also ohne Frontal 21 ;-) - macht 15 x 14.500 € = 217.500 €.
Dazu noch registrierte User für 50 k€ (die nur die email-Adresse hinterlassen haben hab ich mal weg gelassen), da hätten wir also knapp 300 k€ verbraten müssen. Selbst wenn ich mal meine Beratertagessätze da mit zugrunde lege - so teuer wars nicht ...
Aber wir sind ja auch nicht befragt worden - vermutlich sind wir noch zu klein ;-)