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Queerlee das Netzwerk für homo- und transsexuelle Menschen |
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Geschrieben von Manuel Langele
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Montag, 28 Januar 2008 |
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Queerlee
richtet sich ausschließlich an homo- und transsexuelle Menschen jeden Alters,
die Kontakte suchen, pflegen oder ausbauen wollen. Sichergestellt wird die
Zugehörigkeit der Queers (Mitglieder des Netzwerks) zur Szene durch ein
innovatives Vertrauenssystem. Jeder Queer gestaltet sein persönliches Profil
mit Texten und Bildern und trägt so aktiv zur Entstehung der Inhalte auf queerlee.net
bei. Über die Event-Funktion von Queerlee bleiben die Queers z.B. auch nach dem
CSD mit neuen und alten Freunden in Kontakt.
“Internetangebote
für Homo- und Transsexuelle sind stark sexistisch geprägt. Es gibt kaum eine
Möglichkeit mit Freunden einfach in Kontakt zu bleiben, sich mit ihnen
auszutauschen und auf spannende Events hinzuweisen“ so Daniel Verst, einer der
Gründer von Queerlee. Aus diesem Grund legt Queerlee großen Wert darauf seriöse
Inhalte anzubieten. Dies wird durch ein umfangreiches Qualitätssicherungssystem
gewährleistet. Dabei vertrauen die Gründer auf die Mitglieder der Community.
Sie sollen maßgeblich an der Entscheidung beteiligt werden, welche Inhalte
entfernt werden und welche bleiben sollen.
Das Prinzip der
Souveränität des Nutzers zieht sich durch das gesamte Konzept des Netzwerks.
Jeder Queer kann ein eigenes Profil anlegen, in dem er sich selbst vorstellt.
Neben den Kontaktdaten enthält das Profil z.B. Angaben zu Beziehungsstatus,
Charakter und Meinungen zu alltäglichen Themen wie bevorzugten Reisezielen oder
Dingen, die dem Queer besonders wichtig sind. Darüber hinaus kann jeder
Queer sein Profil durch Fotos ergänzen, die je nach Einstellung des Queers, von
allen oder nur von seinen Freunden angesehen und kommentiert werden können.
Das Vertrauenssystem
schützt die Community vor unerwünschten Besuchern. Zunächst kann ein neu
registrierter Queer das Netzwerk nur eingeschränkt nutzen. Erst nachdem ihm
durch einige andere Queers das Vertrauen ausgesprochen wurde, kann er alle oben
beschriebenen Kommunikationswege des Netzwerks nutzen. “So schützen wir die
Community vor unerwünschten Fakern, welche für einige andere Communities ein
großes Problem darstellen“, so Daniel Verst.

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