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Andre Grünhoff von A better tomorrow im Gründerinterview
Mein Name ist Andre Grünhoff und ich bin Gründer von A better tomorrow. Wir betreiben unter www.a-better-tomorrow.com eine Plattform für Design Contests & Streetwear.
Was wollt ihr mit eurer Plattform verbessern?
Wir wollen nichts Geringeres als die verkrusteten Strukturen der Modeindustrie aufbrechen und dabei das weltweit erste nutzergenerierte Modelabel erschaffen. Bessere, schönere, individuellere Mode von Nutzern für Nutzer zu einem guten Preis.
Was zeichnet euer Team aus?
Kreativität, Marktkenntnis, Leidenschaft und Durchhaltevermögen.
Was war Ihre Inspiration?
Die Tristesse auf der Straße.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
ABT zu rocken.
Suchen Sie noch einen Investor?
Wir gehen im Frühjahr 2008 ins Fundraising.
Wenn ja, wieso sollte er gerade in Ihr Unternehmen investieren?
- Wir haben eine echte Vision.
- Extrem leistungsfähiges Team.
- Der Modemarkt ist bereit für eine internetgetriebene Revolution.
- Proof of Concept besteht.
- Wir arbeiten profitabel bei einem sechsstelligen Umsatz im ersten Geschäftsjahr.

Jascha Samadi von MyPokerShop im Gründerinterview
Was war Ihre Inspiration?
Die Selbstständigkeit ist schon ziemlich lange ein Thema bei allen von uns gewesen. Die meisten von uns haben bereits neben der Schule angefangen erste Erfahrungen in kleineren Projekten zu sammeln. Generell ist die Motivation dabei weniger eine rein finanzielle, sondern vielmehr ideeller Natur. Es geht uns in erster Linie darum, außerhalb jeglicher Hierarchiestrukturen einer Angestelltenkarriere eigene Ideen, Vorstellungen und Projekte umzusetzen und wachsen zu sehen.
Unser derzeitiges Projekt MyPokerShop sind wir anfangs eigentlich recht pragmatisch angegangen. Wir hatten großes Interesse am E-Commerce und wollten gleichzeitig ein Produkt vertreiben, welches in erster Linie junge Menschen anspricht, ohne dass wir zu der Zeit selber besondere Poker-Freaks waren. Mittlerweile hat sich das natürlich geändert!
Wie haben Sie das Team gefunden?
Amir, Bobby, Kjell, Till und ich sind schon ziemlich lange ziemlich gut befreundet. Für uns ist schon relativ früh klar gewesen, dass wir uns selbstständig machen wollen. Zu Beginn unseres Studiums haben wir einen eingetragenen Verein gegründet, mit dem Ziel, das Unternehmertum an Hochschulen zu fördern und eigene Projekte anzugehen. Nach einem guten Jahr an Vorlaufzeit haben wir dann auf der Grundlage unserer Vereinsarbeit und den dadurch gewonnen Erkenntnissen mit MyPokerShop gestartet.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
In erster Linie bereitet es natürlich sehr viel Freude, positives Feedback von Kunden zu bekommen. Es freut einen immer wieder aufs Neue, wenn die Kunden mit dem Service und der Leistung zufrieden sind. Natürlich sind wir auch sehr aufgeschlossen gegenüber kritischem Feedback, weil man letztlich nur dadurch dazulernt und so sehr viel besser optimieren kann.
Generell macht es allerdings am meisten Spaß, jeden Tag auf’s Neue etwas zu lernen und zu sehen, dass oftmals ein Tag als Unternehmer lehrreicher ist, als einen Tag über Büchern für’s Studium zu verbringen. Sehr viel Spaß bereitet selbstverständlich auch das Pokern mit den eigenen Produkten.
Welche Fehler haben Sie gemacht und wie haben Sie daraus gelernt?
Von den Key-Learnings möchte ich einige grundlegende Aspekte exemplarisch hervorheben. Zunächst ist es ab einem gewissen Ordervolumen immer sehr hilfreich mit Produktions-Kontrolleuren zusammen zu arbeiten, welche in Übersee vor Ort die Produktionsstätten besuchen und Qualitätsstichproben machen. So vermeidet man ein mögliches “böses Erwachen“ wenn die Ware angeliefert wird. Reklamationen bzw. Erstattungen sind vor allem beim Handel mit China meist sehr problematisch bis praktisch unmöglich.
Des Weiteren haben wir erfahren müssen, dass es sich durchaus lohnt ein wenig in rechtliche Angelegenheiten zu investieren, um ein gewisses Maß an Sicherheit zu haben. Insbesondere die für den E-Commerce relevanten Fernabsatz- und Verbraucherschutzregelungen sind oftmals sehr kompliziert und nur schwer zu verstehen. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Man sollte sich wiederum von seinem Anwalt des Vertrauens nicht unnötige Leistungen “aufschwatzen“ lassen. Last but not least bleibt zu erwähnen, dass die Tatsache, dass das Gründerteam schon lange sehr gut befreundet ist, wenig bis gar nichts darüber aussagt, wie gut das Team zusammenarbeiten kann und es nicht doch hin und wieder zu gewissen Differenzen kommen kann.
Wie geht es weiter?
Erst einmal erwartet uns das anstehende Weihnachtsgeschäft, auf welches wir dieses Jahr im Hinblick auf unser Produktsortiment perfekt vorbereitet sind. Im nächsten Jahr stehen dann einige strukturelle Veränderungen, wie Beendigung des Studiums etc. an, welche entsprechend in unsere Strategie mit aufgenommen werden müssen.
John Minah von blauarbeit.de im Gründerinterview
Auf dem Foto Ramin Ziai und John Minah
Was war Ihre Inspiration?
Unsere Inspiration war die eigene Erfahrung. Bis dato war es für Verbraucher nahezu unmöglich sich eine Preis- und Qualitätstransparenz für Dienstleistungen zu beschaffen. Für Produkte gab es schon Suchmaschinen, Preisvergleiche, Auktionshäuser etc., für Dienstleistungen nur reine Online - Branchenbücher als Telefondatenbank, ohne Mehrwert.
Wie haben Sie ihr Team gefunden?
Das Gründerteam bestand aus 2 Leuten: Ramin Ziai & Ich. Schon während unserer Studienzeit stand für uns fest, dass wir zum passenden Zeitpunkt unsere Fähigkeiten bündeln würden. Das aktuelle Team besteht aus Empfehlungen & Empfehlungen von Empfohlenen….
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Es macht Spaß als Ergebnis unserer Arbeit einen komplett neues Geschäftsfeld zu schaffen und maßgeblich zu beeinflussen. Freude bereitet uns auch das regelmäßige positive Feedback von Auftraggebern und Handwerkern. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Welche Fehler haben Sie gemacht und wie haben Sie daraus gelernt?
Im Nachhinein betrachtet haben wir viele kleinere operative Fehler gemach, ohne die wir an einigen Stellen schneller vorangekommen wären. Man kann allerdings nicht den Anspruch an sich stellen wirklich alles perfekt zu machen. Wichtiger ist es meiner Meinung nach die Bereitschaft Konzepte, Ideen und Herangehensweisen schnell und flexibel anzupassen. Das Ergebnis zählt.
Suchen Sie noch einen Investor?
Unsere erste Finanzierungsrunde haben wir Anfang des Jahres mit Müller Medien, einem der größten Gelben-Seiten Verlage geclosed. Im Moment sind sowohl finanziell als auch strategisch gut aufgestellt.
Wenn ja, wieso sollte er gerade bei Ihrem Unternehmen investieren?
Dafür gab es eine Menge Gründe: Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft, blauarbeit.de vermittelt Dienstleistungen. Als eine der wenigen Web Start-Ups haben wir schon innerhalb weniger Monate nach dem Start Umsätze gemacht und hatten relativ schnell einen positiven Cash Flow. Kurz: Wir haben ein sinnvolles Produkt mit dem sich Geld verdienen lässt!
Peter Fankhänel, Gründer der Advanced Magic GmbH im Interview

Was war Ihre Inspiration?
Die Idee für das Projekt kam, als ich einen Vortrag von Prof. Dörner über den "Bauplan für eine Seele" hörte. Ich habe mich dann mit seinen Entwicklungen beschäftigt
und war von seinen Forschungen restlos begeistert. In einigen Wochen der Überlegungen wurde schließlich die Idee, ein System zum inhaltlichen Verständnis natürlicher Sprache
zu entwickeln daraus. Ich bin davon überzeugt, dass Computer, die unsere menschliche Sprache verstehen, unser Leben mindestens ebenso verändern werden, wie es seit gut zehn
Jahren das Internet tut.
Wie haben Sie ihr Team gefunden?
Nun, ein Team bin ich nicht - aber ich habe einen Mitarbeiter und ein paar Berater. Gegen einen Geschäftspartner hätte ich nichts, aber die Chemie muss wirklich hundertprozentig passen, sonst bleibe ich lieber allein.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Am meisten Spaß macht es mir, völlig neuartige Dinge zu entwickeln, die auch noch nützlich sind, egal ob an der Drehbank oder mit dem Computer.
Welche Fehler haben Sie gemacht und wie haben Sie daraus gelernt?
Mein größter Fehler war bisher, den Vertriebsaufwand für ein neues Produkt zu unterschätzen. Man muss einfach davon ausgehen, dass die Vermarktung eines neuen Produkts mindestens genauso viel kostet, wie dessen technische Entwicklung. Für einen Ingenieur wie mich war das richtig schwierig.
Suchen Sie noch einen Investor?
Ja.
Wenn ja, wieso sollte er gerade bei Ihrem Unternehmen investieren?
Die Investition ist überschaubar und die Chancen sind gigantisch.
Ich glaube, wir können mit unserer Technik sogar eine Größenordnung wie Google erreichen.
Markus Horowski stellt sich und sein Projekt dobio vor
Gründer
24, gelernter IT-System-Elektroniker, leidenschaftlicher PHP und SQL Programmierer mit großem Interesse für das Web2.0 und die neue Internetbewegung.
Was war Deine Inspiration?
Meine Inspiration ist wie bei allen Projekten das Interesse an der Entwicklung des eigenen Projekts. Ich habe meine früheren Projekte immer nur entwickelt um sie zu haben und sie zeigen zu können. Bei dobio.de stecke ich mit meinem Herzblut hinter. Ich habe die Plattform selbst entwickelt und möchte dem User eine “schöne” kostenlose Community anbieten, in welcher er sich ohne jeglichen Zwang und völlig frei bewegen und präsentieren kann.
Wie hast Du Dein Team gefunden?
Das Team habe ich noch nicht gefunden. dobio ist eine Community, welche aus der Feder eines einzigen stammt, meiner Wenigkeit. Ich habe die Community seit Juni 2007 geplant, mir ein Konzept auf Papier erstellt (mein Schreibtisch sah in der Zeit fürchterlich aus) und es einfach programmiert. Teile bzw. Ideen für die Community entwickelten sich dabei erst auf dem Entwicklungsweg. Durch das Programmieren entstanden neue Ideen, welche direkt umgesetzt wurden. Das habe ich alles alleine Programmiert und geplant.
Was macht mir am meisten Spaß?
Am meisten macht es mir Spaß die Community beim Wachsen zuzusehen. Ich finde es einfach genial, dass sich Leute anmelden und sich für die Community öffnen und Ihre Gedanken preisgeben. Leider befindet sich die Community noch in der Betaphase, sodass an einen großen Besucheransturm noch nicht zu denken war, da ich noch keine Werbung für das Projekt gemacht habe.
Welche Fehler hast Du gemacht und wie hast Du daraus gelernt?
Naja, Fehler habe ich direkt noch nicht gemacht. Vielleicht hätte ich mir die Arbeit letztendlich doch mit jemandem Teilen sollen, aber man muss erstmal jemanden finden, der da Lust zu hat und seine Energie einbringen will.
Suchst Du noch einen Investor?
Mehr oder weniger ja. Ich habe die Entwicklung bisher selbst umgesetzt und das hat mich auf Grund eigener Fähigkeiten nichts als Zeit und Energie gekostet. Da ich mir momentan Gedanken über das Vermarkten der Plattform mache, stoße ich immer wieder an den finanziellen Punkt und suche tatsächlich jemanden, der entweder bereits ist Geld zu investieren, oder aber sein Know How bezüglich Marketing einbringen möchte.
Ihr seid Gründer? Hier veröffentlichen wir eure Geschichte, als kleinen Leitfaden könnten folgende Fragen dienen: Was war eure Inspiration? Wie habt ihr euer Team gefunden? Was macht euch am meisten Spaß? Welche Fehler habt ihr gemacht und wie habt ihr daraus gelernt? Sucht ihr noch einen Investor? Wenn ja, wieso sollte er gerade bei euch investieren? Gerne könnt ihr uns auch schreiben, wenn ihr gerade dabei seid ein Startup zu planen!
Kontakt: Christian Spitzer
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