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Oleg Strecker
von Pfandy beantwortet “Die 3 Fragen“ auf Dein-Startup.
Pfandy ist das Weltweit erste Online-Pfandhaus. Geldgeber bei Pfandy können sowohl
private Leute, aber auch gewerbliche wie Unternehmen oder Pfandhäuser sein.
1. Was wollt ihr mit eurer Plattform
verbessern?
Es gibt so
einiges, was wir mit Pfandy.de
in der Pfandleihbranche verbessern möchten. Wenn man das Grundkonzept der
Pfandhäuser betrachtet, so bestehen diese schon seit Jahrhunderten und sind
meistens in jeder großen Stadt zu finden. Hier ist aber auch das Problem: jede
„große Stadt“! Auf ländlichen Regionen gibt es kaum Pfandhäuser, es würde sich
dort auch nicht rentieren. Die neue jüngere Generation kennt Pfandhäuser
auch nicht so richtig oder gar nicht. Jedoch hat auch die jüngere
Generation oder allgemein jeder manchmal finanzielle Engpässe, die man ungern
eingesteht. Ob zu wenig Geld für die kommende Miete/Versicherung oder ein
Schnäppchen wofür aber das Geld gerade zu diesem Zeitpunkt fehlt, weil das Monatsgehalt
erst in ein paar Wochen eintrifft. Es gibt also unzählige Beispiele im Privaten
aber auch im Geschäftlichen Leben, wo man kurzfristig Geld benötigt. Wir
schaffen mit Pfandy.de eine
konkrete Möglichkeit Geld für seinen Pfandartikel zu bekommen egal ob in der
Stadt oder auf dem Lande. Man spart sich den weg in die Großstadt, denn es kann
ja gut sein, dass jemand in deinem Dorf Interesse hat dir Geld zu verleihen.
Dazu kommt noch, dass die Pfandhäuser viele Artikel kritisch betrachten oder
gar nicht annehmen um möglichst keinen Verlust zu machen, wenn es zu einer
Versteigerung kommt. Der Verpfänder kann durch eine Privatperson oder besser
gesagt eine Vielzahl potenzieller Geldgeber mehr für sein Pfand erwarten als im
üblichen Pfandhaus, da er alles Mögliche anbieten kann. Sachen wie z.B.
eine Sammlung von Überraschungseiern, Briefmarken, Münzen usw. die ein
Pfandhaus wahrscheinlich nie annehmen würde. Nur der Sammler versteht seinen
Wert! Wir schaffen die Möglichkeit, von einer privaten Person, Geld gegen Pfand
zu leihen. Für den Geldgeber besteht die Sicherheit, dass er das Pfand
einbehalten darf, sollte der Verpfänder sein Pfand nicht auslösen. Bei anderen
Plattformen wie elolly ist dies nicht der Fall. Dort muss man an das Gute im
Menschen glauben. Im schlimmsten Falle ist mit einem Totalverlust zu rechnen.
2. Was zeichnet euer Team aus?
Wir haben
eine etwas andere Arbeitsweise als viele andere Firmen. Ich ziehe es vor die
Mitarbeiter, wie es auch schon google tut, gut zu behandeln. Man fühlt sich wie
zuhause und bleibt deshalb auch länger in der Firma.
Wir haben im Büro eine Atmosphäre wie in einem Wohnzimmer. Es wird viel
gelacht, unterhalten und keiner verkriecht sich in seinem Zimmer. Jedes Detail
wird besprochen und vor allem die Programmierer kommen und gehen wann sie
wollen. Denn es hat sich herausgestellt, dass diese am besten nachts arbeiten
können, weil Sie da mehr Ruhe haben, als morgens um 8 Uhr müde und
unkonzentriert sind. Bei uns hat man also seine Freiheiten, man gehört zum
Team, aber Ergebnisse dürfen nicht fehlen. Es gibt feste Fristen und es werden
keine Ausnahmen gemacht. Es sind unterschiedliche Personen dabei mit
unterschiedlichem Alter zwischen 24 und 49 Jahre.
3. Wie geht es weiter?
Zurzeit
gibst es noch kleine Baustellen die ausgebessert werden. Wir sind noch in der
Beta Phase. Es wird intensive Pressearbeit von einer Werbeagentur, die unsere
Interessen vertritt, betrieben. Und natürlich expandieren wir schon bald mit
Pfandy in unsere EU Nachbarländer sowie in die USA. Wir sind stets bemüht das
neue Online Pfandhausprinzip den Leuten näher zu bringen und vor allem die
klaren Vorteile gegenüber den realen Pfandhäusern offen zu legen. Zurzeit
nehmen wir auch an einigen Gründer-Wettbewerben teil, denn im Netz entstehen
zwar viele neue Projekte aber oftmals nur solche die die Welt nicht braucht.
Zurzeit wird Pfandy.de aus
privaten Mitteln finanziert, aber eine Beteiligung von VC oder Investoren ist
nicht ausgeschlossen.

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